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Südwest Presse 15.04.2010


"Dem Faden auf der Spur"

Ehingen. 

Unter dem Motto "Dem Faden auf der Spur" hat sich die zweite Klasse der Michel-Buck-Schule auf Spurensuche gemacht. Im Unterricht waren die Schüler beim Thema "Faden" auf eine Menge Fragen gestoßen, etwa: Wie werden Fäden gemacht? Eine heiße Spur brachte sie auf das Stichwort Schafe. So machte sich die Klasse auf den Weg zum Schäfer in Nasgenstadt. Dort erhielt sie nicht nur Antworten, sondern auch viele Infos rund ums Schaf. Ein Tier wurde extra geschoren, sodass am Vlies genauer untersucht werden konnte, wie aus den Fasern ein Faden gesponnen werden kann. Schließlich präsentierte einer der Schüler stolz einen selbst gesponnenen zweifarbigen Wollfaden.

 

 

Regio TV 09.09.2009

TV Bericht über die Krainer Steinschafe

http://www.video.regio-tv.de/video/110287.html



 

Schwäbische Zeitung 04.09.2009

 

Exotische Steinschafe folgen ihrem Hirten überall

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NASGENSTADT - Schafzucht ist das Hobby des 36-jährigen Daniel Kutter in Nasgenstadt. Als einer von vier Herdbuchzüchtern in Baden-Württemberg trägt er zum Überleben des vom Aussterben bedrohten Krainer Steinschafs bei.

"Die Schafe müssen zu mir passen", sagte sich Daniel Kutter, als er sich 2003 in Kimmrazhofen im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben drei Lämmer der selten gewordenen Rasse Krainisches Steinschaf besorgte. Mit den drei Jungtieren und einem 2004 gekauften Bock begann er, an seinem oberschwäbischen Wohnort Schwendi zum Erhalt der gefährdeten Schafrasse beizutragen. "Die haben sich wunderbar vermehren dürfen", sagt Kutter über seinen Züchtungserfolg. Die Krainer Steinschafe sind eine frühreife Rasse. Die weiblichen Tiere sind mit sieben Monaten geschlechtsreif, die männlichen bereits mit drei Monaten.

In Nasgenstadt mietete der Tierliebhaber vor zwei Jahren das dazu passende Grundstück und für sich ein Wohnhaus. Für die Unterbringung im Winter steht in der Kapellenstraße auch ein Stall bereit. Wie gut die Krainer Steinschafe zu Daniel Kutter passen, zeigt sich beim Umzug seiner annähernd 30 Schafe von den außerhalb des Dorfes gelegenen Weiden. Dazu sagt der von den Schafen sozusagen als Leittier anerkannte Hirt: "Ich muss sie nicht verladen, ich gehe voraus und sie laufen mir durchs Dorf nach."

"Sie haben von allem etwas", charakterisiert Daniel Kutter das Wesen der von ihm gehaltenen Tiere und präzisiert: "Die sind absolut ruhig, nicht schreckhaft und sehr aufmerksam gegenüber ihrem Umfeld." Davon konnte sich der Mitarbeiter der SZ am Dienstagnachmittag beim Besuch auf der Weide überzeugen. Zunächst war kein einziges Tier auf dem umzäunten Grundstück zu sehen. Aus der Hitze des gleißenden Sonnenlichts hatten sie sich in den Schatten der dichten Schlehenhecken am Rand zurückgezogen. Doch kaum sprach Daniel Kutter sie an, näherten sie sich zutraulich. Die passen wirklich zu ihm. Auch gegenüber dem Fremden gegenüber zeigten sie keine Scheu.

Hammelbraten mit Knöpfle und Sauerkraut isst Daniel Kutter besonders gern. Das schmackhafte Gericht hat ihm seine Mutter in Gerstetten auf der Ostalb öfters zubereitet. Hier hat schon sein Großvater Schafe gehalten. Von ihm hat er die innere Beziehung zum Schaf geerbt. Es schmerzt Kutter jedes Mal, wenn er eines der lieb gewonnenen Tiere zum Schlachten weggeben muss. "Aber bis dahin haben sie ein schönes Leben gehabt", sagt er.

http://www.szon.de/lokales/ehingen/ehingen/200909040169.html


Schafzucht 21/2006


http://www.deutsche-schafzucht.de/TUFSSz1zdGVpbnNjaGFmZSZBSUQ9NDc3ODM0Jk1JRD00ODA.html?U